Wie alles anfing ...

cantori lane - Entstehung

 

Gegründet wurde die Gruppe im Jahr 2005 anlässlich des Hessentages in Weilburg. Es wurde damals von der Fremdenverkehrs- und Marketinggesellschaft in Weilburg eine Gruppe aus dem hiesigen Raum gesucht, welche am letzten Tag der  Hessentagswoche als Vorgruppe zu der weltweit bekannten A Cappella Formation „The Flying Pickets“ singen sollte. Knut Rehn erinnerte sich dabei an eine Gruppe namens „memorial ars“, in der die 3 Sänger Alfred Moos, Frank Schröder und Ralf Graf mit ihrem musikalischen Leiter Michael Lukas gesungen haben. Da diese Gruppe jedoch im Jahr 2000 ihr letztes offizielles Konzert im Komödienbau in Weilburg gegeben hatte, beschlossen die 4 Sänger eine neue Formation zu gründen. Sie begaben sich auf die abenteuerliche Reise, innerhalb kurzer Zeit vier weitere neue Sänger zu finden und mindestens 5 neue Lieder einzustudieren.

Es blieben lediglich 6 Monate Zeit bis zum Auftritt in Weilburg. Die Zusage an die Veranstalter stand und das Abenteuer ging los.

 

Innerhalb kürzester Zeit wurden mit Ralph Blöink, Arno Keiler, Werner Kollmann und Hans-Peter Stock vier neue Sänger gewonnen, mit denen das Fundament für ein neues Ensemble gelegt war.

 

 

Hessentag 2005 in Weilburg

 

Der Auftritt auf dem Hessentag war für das junge Ensemble ein Riesenerfolg und Lohn für die Anstrengung in den vorangegangenen 6 Monaten. In einem mit 700 Besuchern nahezu vollbesetzten „Hessen Palace“ auf dem Festplatz in Weilburg hatten wir einen Riesenspaß die innerhalb so kurzer Zeit einstudierten Lieder "unserem" Publikum darzubieten. Lang anhaltender Applaus und Zugaberufe waren der verdiente Lohn. Und Applaus ist bekanntermasse des Künstlers Brot.

 

Der Name cantori lane

 

Manche sagen zwar „kantori lein“ – auch o. k.; aber richtig ist, es so auszusprechen, wie es dasteht: „k a n t o r i   l a n e“. Der Name kommt nicht aus dem englischsprachigen Raum und meint auch nicht die „Straßensänger“ oder die Sänger von der etwas breiteren amerikanischen Straße (wie „ park lane“). Der Name ist neu erfunden, weil sich die Beibehaltung des Namens des vorherigen Ensembles bei zum größten Teil neuer Besetzung als problematisch erwies.

„cantori“ ist italienisch, heißt einfach nur „Sänger“ und soll andeuten, dass sich nicht nur die bekannte Brillanz und Leichtigkeit der italienischen Operntenöre hier widerspiegeln, sondern auch eine internationale Chorliteratur Eingang in das Repertoire dieses A-Capella-Ensembles finden soll.

„lane“ ist ebenso einfach erklärt. Der Begriff kommt aus der mittel-hochdeutschen Sprache. So nannte man im Mittelalter die „Lahn“, unser Flüsschen, an dem alle Mitglieder dieses Ensembles in mehr oder weniger Entfernung wohnen. Es verkörpert somit nicht nur unsere gemeinsame Heimat, sondern auch den Schwerpunkt und Wirkungskreises unseres Ensembles, die Region um Weilburg. Es deutet allerdings auch als altdeutscher Begriff darauf hin, dass wir uns nicht nur mit moderner Chorliteratur beschäftigen wollen, sondern durchaus auch mit klassischen Stücken der Männerchorliteratur und mit kirchlichen Kompositionen. Und im Übrigen gefiel uns der Name selbst am besten von allen anderen Abwandlungen, die wir diskutiert haben.

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© Ralf Graf